BRAND-AREAL: Enormes Entwicklungspotenzial auf 31.000qm.
Das rund 31.000 m² große Brandareal in Mainburg bietet enormes Entwicklungspotenzial.
Seit gut 6 Jahren besteht hier die Möglichkeit, gemeinsam mit einem Investor ein zukunftsfähiges Areal zu entwickeln – mit echtem Mehrwert für die Bevölkerung, einer nachhaltigen Aufwertung des Stadtbildes sowie Raum für Nahversorgung, Dienstleistungen und Freizeitangebote.
Ziel von Beginn an: eine Entwicklung im Sinne der Bevölkerung, gemeinsam und in enger Abstimmung mit der Stadt Mainburg.
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Fakt ist:
Das Brandareal ist ein Schlüsselprojekt und zu wertvoll, um weiter brachzuliegen!
Es bietet enormes Potenzial für Wohnen, Naherholung, Gemeinwohl und Stadtqualität.
Flächengröße und Aufteilung
Das Brandareal setzt sich aus drei Teilflächen zusammen:
- 16.500 m² – grüne Fläche
- 7.800 m² – gelbe Fläche
- 6.700 m² – rote Fläche
Eigentumsverhältnisse
Grüne und rote Fläche
- Erwerb durch die Stadt Mainburg
Gelbe Fläche
- Befindet sich in Privatbesitz
- Ist kontaminiert
- Unterliegt einem Vorkaufsrecht des Investors bis 12.2029
07. Juli 2020: Fraktionsführerbesprechung
Bereits am 07. Juli 2020 fand eine Fraktionsführerbesprechung statt, bei der die zukünftige Bebauung des Brandareals im Mittelpunkt stand. Der Investor IBS Objekterrichtung bzw. dessen Architekt stellte erste städtebauliche Ideen vor und lud zur Diskussion ein. Am Austausch beteiligt waren Bürgermeister Helmut Fichtner sowie die Fraktionssprecher des Stadtrats. Seitens der Stadt wurden dabei Wünsche, Erwartungen und konkrete Anforderungen an die Entwicklung des Areals formuliert. Der Investor nahm diese Rückmeldungen auf, um sie in das städtebauliche Konzept und den nächsten Planlauf zu integrieren.
Flächenbedarf und Nutzung
Die Stadt Mainburg setzt die Leitplanken für die Entwicklung des Areals und definiert die inhaltlichen Zielsetzungen. Der Investor richtet seine Planungen an diesen Vorgaben aus. Von Beginn an sahen die Konzepte für das Brandareal eine ausgewogene Nutzungsmischung vor, die Wohnen, Versorgung, Gemeinwohl und Freizeit sinnvoll miteinander verbindet.
Geplant war unter anderem die Integration von Einzelhandel – bestehend aus einem Lebensmitteldiscounter, einem weiteren Supermarkt sowie optional einem Drogeriemarkt – ergänzt durch eine gemeinsame Parkfläche. Zusätzlich sollte neuer, qualitativ hochwertiger Wohnraum entstehen, um der innerstädtischen Nachfrage gerecht zu werden. Sozialer Wohnungsbau wäre beispielsweise in den Obergeschossen der Handelsflächen denkbar gewesen. Ebenso war die Integration weiterer Dienstleistungsangebote vorgesehen.
22.05.2023: Überarbeitete Gesamtplanung
Anfang 2023 beauftragte die Stadtverwaltung den Investor, die Möglichkeit eines neuen Polizeigebäudes als Option in die Planung aufzunehmen und konzeptionell mitzudenken. Der ermittelte Flächenbedarf für einen Neubau der Polizei (Fläche derzeit Lidl-Parkplatz) wurde im Planstand vom 22.05.2023 als „Gemeinwohlbedarf“ ausgewiesen. Die Fläche liegt direkt gegenüber der bestehenden Polizeiinspektion und ist aus städtebaulicher wie funktionaler Sicht gut geeignet.
Die Planung erfolgte in Abstimmung mit Lidl, der einen Standortwechsel innerhalb des Areals auch mit Blick auf eine künftig größere Verkaufsfläche positiv bewertete. Daraus ergab sich eine Win-win-Situation für Stadtentwicklung und Nahversorgung.
11. Juli 2023: Erneute Präsentation im Rathaus
Das überarbeitete Flächenkonzept vom 22.05.2023 wurde anschließend dem erweiterten Bauausschuss sowie den interessierten Stadtratsmitgliedern vorgestellt und basierte auf den zuvor geführten Gesprächen, Prüfungen und Abstimmungen mit Stadt und Beteiligten.
Heute sind die Rahmenbedingungen deutlich schwieriger als noch vor sechs Jahren. Damals herrschten hohe Nachfrage, niedrige Zinsen und attraktive Förderprogramme – also genau die Voraussetzungen, um ein solches Projekt erfolgreich umzusetzen. Diese Zeit wurde nicht genutzt.
Trotz der veränderten Situation signalisiert der Investor weiterhin Gesprächsbereitschaft und steht für eine konstruktive Weiterentwicklung des Areals zur Verfügung. Gleichzeitig beschreibt er, dass er sich über Jahre hinweg eher hingehalten als aktiv eingebunden gefühlt habe.
Entwurf zum städtebaulichen Konzept vom 22.05.2023 (letzter Planstand)